Sonntag, 18. januar 2009 7 18 /01 /2009 20:16
Neben dem PPR  in den spezifische Aktien betreffenden Artikeln möchte ich dem Blog dadurch noch ein bisschen mehr Ordnung und Systematik geben indem  ich fortan in den Titeln der Artikel immer angeben ob der Artikel ein allgemeiner Hintergrundbeitrag ist welcher  das Investieren und alles was damit zusammenhängt aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet oder ob es ein eine spezifische Aktie betreffender Artikel ist  oder evtl. auch nur eine in meinen Augen interessante Nachtrichtenmeldung.

Nach dieser etwas abstrakt gehaltenen  kleinen Einführung über Sinn , Zweck und grundlegenden Aufbau des Blogs hier nun der erste Artikel um sich dem eigentlichen Thema zu nähern.



Ein kalter verregneter Sonntag Abend wie heute bietet sich ideal dafür an sich Gedanken darüber zu machen wie man schneller den Status finanzieller Unabhängigkeit erreicht um fortan sein eigener Herr zu sein.

Der "Normalbürger" denkt dieses Ziel wenn überhaupt dadurch erreichen zu können indem er entweder mehr verdient d.h.  mehr arbeitet oder indem er spart.

Beides wird jedoch bei genauerer Betrachtung kaum zum Ziel führen. Natürlich kann man statt 8 Stunden auch 12 oder 14 Stunden Buckeln. Ihr werdet mir aber sicherlich darin beistimmen das dies wenn es den zum Dauerzustand wird sowohl Raubbau am eigenen Körper darstellt  als auch mit dem dadurch erzieltem zusätzlichem Arbeitseinkommen die Steuer und Abgebenlast überproportional ansteigt.

Vom Malochen hat man dann letzten endes eine übermäßige Menge Streß und evtl. eine ruinierte Gesundheit und finanziell auch eher mäßiges Ergebnis insbesondere wenn man es in Relation zum Preis setzt. De facto also ein sehr schlechtes Aufwand Nutzen Verhältnis und mit Sicherheit kein mehr an Lebensqualität.

Für jemanden der nicht gerade workaholic ist demnach ein nicht sonderlich sinnvoller Weg.

Die zweite Möglichkeit besteht nun darin eisern zu sparen und zu hoffen das man beizeiten genug Geld beiseite haben wird. Diese Möglichkeit wird von der Mehrheit der Bundesbürger präferiert die durchaus disziplinierte Sparer sind wie die Konstant hohe Sparquote in der BRD zeigt.


Das Problem beim sparen im traditionellen Sinn liegt nun aber darin begründet das dieses kontraproduktiv ist. Den das Geld  verliert durch Inflation ständig an Wert . So ist es eine Tasache das das meiste gesparte Geld auf geringrentierlichen Sparbüchern und Tagesgeldkonten liegt welche nach abzug von Geldentwertung und Abgeltungssteuer real nur eine kümmerliche oder gar eine negative Rendite bieten.
Die Belohnung für die sich selbst einschränkenden Sparer besteht also in dem bescheidenem Ergebnis ständig wenig werdenden realen Wertes ihrer gesparten Geldes.

Anders ausgedrückt das was sich die leute für ihr Sparvermögen kaufen können wird immer weniger.

Findet Ihr es sinnvoll zu sparen d.h. Konsumverzicht zu üben und dafür im Ergebnis bestraft zu werden?
Ich nicht.  Für mich sind solche Sparer mit leuten gleichzusetzten die eine schwere Kugel versuchen nen Berg raufzurollen nur um immer wieder festzustellen das es absolut sinnlos ist. Auch die Möglichkeit des sparens disqualifiziert sich demnach von selbst den es ist eben einfach absolut nicht sinnvoll!!

Im Ergebnis sehen wir also das die beiden Methoden welche von den meisten Menschen angewandt werden um finanziell unabhängiger zu werden absolut kontraproduktiv sind.

Wenn also arbeiten und sparen ausscheiden wie dann soll man es schaffen wohlhabend zu werden?

Und das erzähl ich morgen......;-)

von Ponti
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