Sunday, 18. january 2009 7 18 /01 /Jan. /2009 22:43
Jetzt noch ein etwas konkreteres Posting  über ein Unternehmen der Chemiebranche welches im Börsencrash gewaltig unter die Räder geriet und das unter Substanzaspekten ein Kauf mit hohen chancen bei unterdurchschnittlichem Risiko sein dürfte.

Es geht um das zweitgrößte Chemieunternehmen der Welt um  Dow Chemical (DOW). 

von Ponti
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Sunday, 18. january 2009 7 18 /01 /Jan. /2009 20:16
Neben dem PPR  in den spezifische Aktien betreffenden Artikeln möchte ich dem Blog dadurch noch ein bisschen mehr Ordnung und Systematik geben indem  ich fortan in den Titeln der Artikel immer angeben ob der Artikel ein allgemeiner Hintergrundbeitrag ist welcher  das Investieren und alles was damit zusammenhängt aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet oder ob es ein eine spezifische Aktie betreffender Artikel ist  oder evtl. auch nur eine in meinen Augen interessante Nachtrichtenmeldung.

Nach dieser etwas abstrakt gehaltenen  kleinen Einführung über Sinn , Zweck und grundlegenden Aufbau des Blogs hier nun der erste Artikel um sich dem eigentlichen Thema zu nähern.



Ein kalter verregneter Sonntag Abend wie heute bietet sich ideal dafür an sich Gedanken darüber zu machen wie man schneller den Status finanzieller Unabhängigkeit erreicht um fortan sein eigener Herr zu sein.

Der "Normalbürger" denkt dieses Ziel wenn überhaupt dadurch erreichen zu können indem er entweder mehr verdient d.h.  mehr arbeitet oder indem er spart.

Beides wird jedoch bei genauerer Betrachtung kaum zum Ziel führen. Natürlich kann man statt 8 Stunden auch 12 oder 14 Stunden Buckeln. Ihr werdet mir aber sicherlich darin beistimmen das dies wenn es den zum Dauerzustand wird sowohl Raubbau am eigenen Körper darstellt  als auch mit dem dadurch erzieltem zusätzlichem Arbeitseinkommen die Steuer und Abgebenlast überproportional ansteigt.

Vom Malochen hat man dann letzten endes eine übermäßige Menge Streß und evtl. eine ruinierte Gesundheit und finanziell auch eher mäßiges Ergebnis insbesondere wenn man es in Relation zum Preis setzt. De facto also ein sehr schlechtes Aufwand Nutzen Verhältnis und mit Sicherheit kein mehr an Lebensqualität.

Für jemanden der nicht gerade workaholic ist demnach ein nicht sonderlich sinnvoller Weg.

Die zweite Möglichkeit besteht nun darin eisern zu sparen und zu hoffen das man beizeiten genug Geld beiseite haben wird. Diese Möglichkeit wird von der Mehrheit der Bundesbürger präferiert die durchaus disziplinierte Sparer sind wie die Konstant hohe Sparquote in der BRD zeigt.


Das Problem beim sparen im traditionellen Sinn liegt nun aber darin begründet das dieses kontraproduktiv ist. Den das Geld  verliert durch Inflation ständig an Wert . So ist es eine Tasache das das meiste gesparte Geld auf geringrentierlichen Sparbüchern und Tagesgeldkonten liegt welche nach abzug von Geldentwertung und Abgeltungssteuer real nur eine kümmerliche oder gar eine negative Rendite bieten.
Die Belohnung für die sich selbst einschränkenden Sparer besteht also in dem bescheidenem Ergebnis ständig wenig werdenden realen Wertes ihrer gesparten Geldes.

Anders ausgedrückt das was sich die leute für ihr Sparvermögen kaufen können wird immer weniger.

Findet Ihr es sinnvoll zu sparen d.h. Konsumverzicht zu üben und dafür im Ergebnis bestraft zu werden?
Ich nicht.  Für mich sind solche Sparer mit leuten gleichzusetzten die eine schwere Kugel versuchen nen Berg raufzurollen nur um immer wieder festzustellen das es absolut sinnlos ist. Auch die Möglichkeit des sparens disqualifiziert sich demnach von selbst den es ist eben einfach absolut nicht sinnvoll!!

Im Ergebnis sehen wir also das die beiden Methoden welche von den meisten Menschen angewandt werden um finanziell unabhängiger zu werden absolut kontraproduktiv sind.

Wenn also arbeiten und sparen ausscheiden wie dann soll man es schaffen wohlhabend zu werden?

Und das erzähl ich morgen......;-)

von Ponti
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Sunday, 18. january 2009 7 18 /01 /Jan. /2009 15:51
So, wo fang ich an?
Erstmal denke ich sollte ich erklären worin ich Sinn und Zweck des Blogs sehe und wie ich mir dessen Entwicklung in nächster Zeit vorstelle.

Sinn für mich ist es in erster Linie ein Handelstagebuch zu führen auf dem ich meine Gedanken festhalte welche mich zum Kauf bzw. Verkauf bestimmter Aktien veranlassen um rückblickend die Gründe welche mich zu den Transaktionen veranlassen besser nachvollziehen zu können. Sozusagen eine objektive Retrospektive für mich selbst  um nicht einer subjektiven Selbsttäuschung zu erliegen. Den Lesern hoffe ich meine in den letzten Jahren als aktiver Investor an der Börse gesammelten Erfahrungen so ein wenig näher zu bringen. Schön wäre es wenn mir die Mühe auch etwas Feedback bringt.

Für euch wiederum kann der Blog eine Möglichkeit aufzeigen wie ihr mit etwas geschicktem Einsatz  eurer finanzieller Mittel und  ein wenig Interesse Ergebnisse erzielen könnt, die es euch ermöglichen werden langfristig finanziell unabhängiger zu werden bzw. euch eure Wünsche zu erfüllen.
Den Blog stelle ich mir daher als Plattform vor die eine win-win Situation mit der Möglichkeit des voneinander lernens eröffnet.

Viele von euch denken nun: "Oje gerade in der schwersten Finanzkrise seit 80 Jahren möchte Ponti (meine Wenigkeit;-) )uns zu Börsianern machen und das obwohl man da nur verlieren kann " oder "Der Typ hat nen Schatten " oder ähnliches. Mein Anspruch ist es im Verlauf des Blogs auch und gerade diese Leser davon zu überzeugen das die Investition in Unternehmenswerte (denn genau das sind Aktien) die auf lange Sicht bei weitem rentabelste Investition überhaupt darstellt.

 Andere Leser wiederum werden zwar selbst schon mehr oder weniger Erfahrung mit Kauf und Handel von Aktien haben (hoffentlich positive) aber nach Möglichkeiten suchen Ihr Wissen und Können zu erweitern.

Momentan finden wir meiner Ansicht nach an den Börsen die auf lange Sicht größten Chancen seit Jahrzehnten. Ich wage zu behaupten das gerade diejenigen die sich nun in diesen ökonomisch turbulenten Zeiten ein Herz fassen und Aktien kaufen in ein paar Jahren zu den allseits bewunderten finanziell sehr stark profitierenden Gewinnern zählen  werden.

Ich werde nun  damit beginnen hier regelmäßig zu diesem Zweck interessante Unternehmen vorzustellen die ich für Börsengewinner auf kurze oder lange Sicht halte.
Um denen die noch nicht soviel Ahnung von Börse und Finanzanlage haben den Einstieg zu erleichtern und ein bisschen systematik in die Materie zu bringen werde ich am Abschluss einer Unternehmensvorstellung mein sogenanntes PPR (PontisPowerRating) vergeben.
Wobei dieses aus jeweils zwei Zahlen von 1 -10 besteht und meine persönliche Erwartung in bezug zur Entwicklung der entsprechenden Aktie auf kurze und auf lange Sicht widerspiegelt. Hierbei bedeutet eine 0 den schlechtesten und eine 10 den bestmöglichen Wert.

Ein kleines Beispiel:
Ein PPR von 0/0 bedeutet das ich für diese Aktie sowohl unter kurzfristigen Tradingaspekten als auch unter langfristigen Investitionsaspekten schwarz sehe.
Ein PPR von 10/10 wiederum sagt aus das ich hier sowohl auf kurze als auch auf lange Sicht eine phantastische Gelegenheit ausgemacht zu haben glaube.

Den wie heisst es so schön: "Das Geld liegt auf der Straße man muss es nur aufheben." Wie und wo man es aufhebt ist nun Gegenstand dieses Blog.




 



von Ponti
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